Dieses quälende Grillenzirpen, das den Raum nach einem furchtbar schlechten Witz erfüllt, kennen wir wahrscheinlich alle. Doch mit dem Aufkommen der sogenannten „Cancel-Culture“ muss sich der ein oder andere Comedian gehörig davor in Acht nehmen, was er sagt. Oder muss er das nicht? Hat Humor denn überhaupt Grenzen? Das und mehr wollen wir uns in einem ebenso humorvollen Gespräch erarbeiten.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Tobi, der sich dieses Thema gewünscht hat und uns damit in ein interessantes und kurzweiliges Gespräch lockte.
Persönliche Meinung: Holocaust Witze sind mir auf jeden Fall drüber. Teilweise lacht man ja auch in Situationen, weil man WEIẞ, dass es falsch/übertrieben ist.
Wenn man diese Witze jedoch gut findet, weil er sich damit identifizieren kann, geht es viel zu weit.
Die Grenzen soll es geben, sobald grenzüberschreitende Dinge in die Öffentlichkeit übertragen werden. Z.B. Holocaustwitze, die die Tatsache runterspielen oder die Opfer/Überlebenden beleidigen.
Ich finde den Böhmermann tatsächlich super, aber das liegt eher an seinem krassen Team, das viele Themen an die Öffentlichkeit bringt, die wir sonst nicht mitbekommen würden. Das ist aber ein anderes Thema 🙂
Da stellt sich mir oft die Frage: Was sind „grenzüberschreitende Dinge“? Sobald man Kontext, Umgebung und Ziel eines Witzes oder einer Erzählung verändert, werden viele dieser Witze plötzlich anders wahrgenommen. Wir sind ja in der Folge zu dem Schluss gekommen, dass es Grenzen geben muss, aber so leicht sind die immer gar nicht zu fassen. Und oft genug sind sie dann doch wieder subjektiv.
Diese „grenzüberschreitende Dinge“ habe ich ja erwähnt. Zitat: “ Z.B. Holocaustwitze, die die Tatsache runterspielen oder die Opfer/Überlebenden beleidigen.“
Ja meine Meinung, es muss Grenzen geben. Das man lacht, ist eine natürliche Sache, selbst wenn es unangemessen ist. Aber wir können entscheiden, was wir hinterher machen. Ich denke darauf kommt es mehr an.
Auf jeden Fall. Man kann denjenigen Ansprechen, dass man solche „Art von Witzen“ nicht in seiner Gegenwart haben möchte und diese dann auch selbst nicht weitererzählt.
Persönliche Meinung: Holocaust Witze sind mir auf jeden Fall drüber. Teilweise lacht man ja auch in Situationen, weil man WEIẞ, dass es falsch/übertrieben ist.
Wenn man diese Witze jedoch gut findet, weil er sich damit identifizieren kann, geht es viel zu weit.
Die Grenzen soll es geben, sobald grenzüberschreitende Dinge in die Öffentlichkeit übertragen werden. Z.B. Holocaustwitze, die die Tatsache runterspielen oder die Opfer/Überlebenden beleidigen.
Ich finde den Böhmermann tatsächlich super, aber das liegt eher an seinem krassen Team, das viele Themen an die Öffentlichkeit bringt, die wir sonst nicht mitbekommen würden. Das ist aber ein anderes Thema 🙂
PS: @Arne, doch ich habe die Sätze gehört 😛
Da stellt sich mir oft die Frage: Was sind „grenzüberschreitende Dinge“? Sobald man Kontext, Umgebung und Ziel eines Witzes oder einer Erzählung verändert, werden viele dieser Witze plötzlich anders wahrgenommen. Wir sind ja in der Folge zu dem Schluss gekommen, dass es Grenzen geben muss, aber so leicht sind die immer gar nicht zu fassen. Und oft genug sind sie dann doch wieder subjektiv.
Diese „grenzüberschreitende Dinge“ habe ich ja erwähnt. Zitat: “ Z.B. Holocaustwitze, die die Tatsache runterspielen oder die Opfer/Überlebenden beleidigen.“
Ja meine Meinung, es muss Grenzen geben. Das man lacht, ist eine natürliche Sache, selbst wenn es unangemessen ist. Aber wir können entscheiden, was wir hinterher machen. Ich denke darauf kommt es mehr an.
Auf jeden Fall. Man kann denjenigen Ansprechen, dass man solche „Art von Witzen“ nicht in seiner Gegenwart haben möchte und diese dann auch selbst nicht weitererzählt.